CDU Fraktion Wuppertal

KI für die Schwimmoper

Sehr geehrte Herren Stergiopoulos, Thunecke und Spiecker, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

die Fraktionen von SPD und CDU beantragen, der Rat der Stadt Wuppertal möge beschließen:

Für die Schwimmoper wird ein System auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) zur zusätzlichen Überwachung des Badebetriebs eingeführt. Für die Umsetzung dieser Maßnahme werden im Haushalt Investitionsmittel in Höhe von einmalig 200.000 Euro bereitgestellt.

Sehr geehrte Herren Stergiopoulos, Thunecke und Spiecker, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

die Fraktionen von SPD und CDU beantragen, der Rat der Stadt Wuppertal möge beschließen:

Für die Schwimmoper wird ein System auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) zur zusätzlichen Überwachung des Badebetriebs eingeführt. Für die Umsetzung dieser Maßnahme werden im Haushalt Investitionsmittel in Höhe von einmalig 200.000 Euro bereitgestellt.

Begründung:

Die Sicherheit der Badegäste hat oberste Priorität. Moderne KI-gestützte Systeme bieten die Möglichkeit, den Badebetrieb in Schwimmbecken kontinuierlich und präzise zu überwachen.Sie erkennen potenzielle Gefahrensituationen, wie ungewöhnliche Bewegungsmuster oder reglose Personen im Wasser, in Echtzeit und können das Aufsichtspersonal unmittelbar alarmieren.

Der Einsatz dieser Technologie stellt ausdrücklich keinen Ersatz, sondern eine ergänzende Unterstützung der menschlichen Wasseraufsicht dar. Ziel ist es, die Reaktionszeiten im Ernstfall zu verkürzen und dadurch die Chancen auf schnelle und wirksame Hilfeleistung deutlich zu erhöhen.

Gerade in stark frequentierten Einrichtungen wie der Schwimmoper kann eine solche technische Unterstützung dazu beitragen, Risiken zu minimieren und die Sicherheit für alle Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu verbessern.

Vor dem Hintergrund zunehmender Anforderungen an die Badeaufsicht sowie des Fachkräftemangels im Bereich des Aufsichtspersonals ist der Einsatz innovativer Technologien ein sinnvoller und zukunftsorientierter Schritt.

Es ist sicherzustellen, dass der Einsatz der Technologie unter strikter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere der DSGVO, und nach dem Grundsatz der Datensparsamkeit, erfolgt. Ziel ist es, Gefahrensituationen zu erkennen, ohne eine Identifizierung von Personen erforderlich zu machen. Die Nutzung ist ausschließlich auf den Zweck der Gefahrenabwehr und Erhöhung der Sicherheit beschränkt. Zudem wird der Einsatz für die Badegäste transparent kenntlich gemacht.

Die beantragten Haushaltsmittel dienen der Anschaffung, Installation sowie Integration eines entsprechenden Systems.

Mit freundlichen Grüßen

gez.

Simon Geiß, SPD-Sprecher im Sportausschuss

Anna Hußmann, CDU-Sprecherin im Sportausschuss